Defeater, Letters Home (Bridge Nine Records, 2013)

defeaterEine spontane und kompakte Einschätzung zum neuesten Output des Quintetts aus Boston, Massachusetts abzugeben, fällt schwer. Dafür gibt es mindestens drei Gründe:

Erstens: das Problem der Vergleichbarkeit. Defeater spielen eine derart eigene Interpretation von Hardcore (die „klassischen“ US-Hardcore kongenial mit Elementen von Alternative Rock, Folk und einer Singer/Songwriter-Attitüde im Stile des frühen Bruce Springsteen verbindet), dass jeder Versuch, sie an den Traditionen und stilistischen Merkmalen eines bestimmten Genres zu messen, zwangsläufig an der Sache vorbeigehen muss. Sie lassen sich befriedigend mit keiner anderen mir bekannten Band vergleichen; auch der Kontext „Hardcore“ ist für eine Würdigung des Albums stilistisch nicht mehr angemessen. (Es gibt derzeit verschiedene Veröffentlichungen im Hardcore-Segment, die mir sehr zusagen – allen voran der großartig ballernde neueste Output von Terror „Live by the Code“ -, doch zwischen Defeater und Terror liegen – obgleich beide (subjektiv) großartig und beide, zumindest irgendwie, „Hardcore-Punk“ – liegen in punkto Stil, künstlerischer Ambition und Attitüde Universen, die einen Vergleich der einen mit der anderen Band aus meiner Sicht absolut verbieten.)

Zweitens: die  subjektive Brille. Das letzte Album der Band – „Empty Days & Sleepless Nights“ aus 2011 – steht auf meiner persönlichen Liste der besten fünf Alben der letzten fünf Jahre. Entsprechend laufe ich natürlich Gefahr, bei der Bewertung von „Letters Home“ den Vorgänger als Standard heranzuziehen – wodurch die Messlatte enorm hoch angesetzt ist. Ich werde mich im Folgenden bemühen, „Letters Home“ weitestgehend ohne Bezugnahme zum Kontext des bisherigen Oeuvres der Band zu betrachten. Vorweg sei bereits verraten, dass „Letters Home“ den Vergleich mit dem Vorgänger nicht wirklich scheuen muss, mit diesem aber nur bis zu einem gewissen Grad tatsächlich zu vergleichen ist. Begründung:

Drittens: die Synthese von Inhalt und Form. Man kann dieses Album auf zweierlei Weise für sich entdecken: einmal ausschließlich vermittelt über die Musik, einmal unter Einbeziehung der Texte. Üblicherweise nähere ich mich Musik sehr gerne auf die erstere Weise – im Falle dieses Albums aber (und weil ich gerade Urlaub habe, was es mir erlaubt, mich auch einmal ausführlicher und weitestgehend frei von äußerem Zeitdruck mit einem Stück Musik zu beschäftigen) wird, sobald man sich einmal auf die Texte und damit die Inhalte eingelassen hat, die Zugangsmöglichkeit ersterer Art für immer verbaut. Denn Defeater sind nicht nur Musiker, sondern insbesondere auch Geschichtenerzähler – und sie nehmen diese Rolle sehr ernst. Entsprechend sind Inhalt und Musik engmaschig miteinander verwoben, ist die musikalisch-stilistische Dimension sehr unmittelbar und direkt auf die Inhalte bezogen und die Musik als deren Transposition in ein zusätzliches ästhetisches Zeichensystem neben der Sprache aufzufassen. Dies wirkt sich aus bin hin in die Auswahl an Handlungsmöglichkeiten, die das eigene stilistische Repertoire bereitstellt: Während Defeater auf „Endless Days & Sleepless Nights“ sowohl „harte“ Songs als auch balladeske Akustiknummern im Portfolio hatten, sind die Akustiknummern auf „Letters Home“ – obgleich es mit Blick auf den Mainstream (Wer würde nicht gerne von seiner Musik leben können) sicherlich diverse gewichtige Argumente gegeben hätte, diese weiterzuführen – vollständig verschwunden, da diese Art Ausdruck zu der Geschichte, die „Letters Home“ uns erzählt, einfach nicht passt beziehungsweise deren Rezeption in allzu stereotype Bahnen lenken würde – mit der Gefahr, im Spagat zwischen authentischem musikalischem Schaffen und Mainstream, wenn auch möglicherweise kommerziell erfolgreich(er), als „eine weitere Balladenband aus dem harten Sektor“ abgestempelt zu werden. Defeater verweigern sich dieser Gefahr und Verlockung und üben sich auf „Letters Home“ in konsequenter stilistischer Selbstbeschneidung: Die Akustiknummern sind verschwunden, „Letters Home“ ist ein „hartes“ Album – sowohl musikalisch wie inhaltlich.

Ich werde im Folgenden einige wenige Worte über die musikalischen Qualitäten des Albums verlieren und anschließend deutlich mehr Worte einer Nachzeichnung des inhaltlichen Konzepts des Albums und der in ihm erzählten Geschichte widmen. Auf diesem Wege nähere ich mich dann – hoffentlich – einem Fazit, das dem Album zumindest ansatzweise gerecht wird. Wir werden sehen. Zunächst:

DIE MUSIK:

In musikalischer Hinsicht präsentieren Defeater auf ihrem inzwischen dritten Full-Length-Release melodischen Hardcore von hoher Intensität, der wohldosiert Alternative-Rock- und Folk-Elemente integriert und der sehr reflektiert Dynamik und Instrumentierung einsetzt, um für das, was textlich dargestellt wird, auf musikalischer Ebene eine hochemotionale bis hochaggressive Entsprechung zu schaffen. Den eigentlichen Brückenschlag zwischen Form (Musik) und Inhalt bildet dabei die Stimme Derek Archambaults, die traditionelle Hardcore-Facetten ebenso virtuos einzusetzen versteht wie fragile, verletzliche Timbres, und die nicht nur den Lyrics Melodie, sondern auch – stimmlich, nicht sprachlich – dem Thema des Albums Ausdruck verleiht.

Das Ergebnis ist noch schonungsloser, noch eindringlicher, schmerzhafter, verzweifelter, zugleich kälter und düsterer als „Empty Days & Sleepless Nights“ und spendet keinerlei Trost. Am Ende bleibt nicht einmal eine Hoffnung. Die Songs sind kompakt, dicht, schnörkellos und stilistisch ganz in den Dienst der erzählten Geschichte gestellt, die in zehn Feldpostbriefen („Letters Home“) aus den Jahren 1943-1945 dokumentiert, wie der Krieg einen jungen Menschen desillusioniert, von sich selbst entfremdet und psychisch zerstört. Die zehn Songs stellen dabei zehn Momentaufnahmen in dieser Entwicklung dar, in umgekehrt chronologischer Anordnung (vom jüngsten Brief zum ältesten), beginnend mit der Erfahrung „All I see is the bastard in me“ im Angesicht des Verlusts des verehrten Bruders (Track 10) bis hin zur Transformation der eigenen Zerrüttung zunächst in Selbst- und schließlich in äußere Aggression nach der Rückkehr in die Heimat („All you see is the bastard in me“, Track 1).

Hat man sich einmal auf das Thema des Albums und die Texte der Songs eingelassen, die im Booklet handschriftlich im Stile von Feldpostbriefen abgebildet sind, lässt sich die Scheibe kaum mehr ohne Schwermut hören: Der musikalische Ausdruck gewinnt durch die Erzählung Sinn, während sich zugleich die Ästhetik der musikalischen Form als symbolisch für die behandelten Themen – Krieg, Hoffnungslosigkeit, Selbstentfremdung, Desillusionierung, Gewalt und Selbsthass – erweist. Eine Trennung von Inhalt und Form und entsprechend ein sich nur an der Musik erfreuendes Erleben des Albums ist dann kaum mehr möglich.

DIE VERBINDUNG VON MUSIK UND TEXT:

Die Sprache der Texte ist nüchtern, hart, direkt, schonungslos; die Darbietung ist grandios und packend (primär durch die Gesangsleistung Derek Archambaults, sekundär aber auch durch das Fundament, das seine Mitmusiker schaffen und das ihm erst den nötigen Raum zum Ausspielen seiner verschiedenen Timbres und stimmlichen Facetten bietet). Alle Musiker – inklusive des Sängers trotz seines markanten Organs – agieren dabei stets songdienlich und fokussiert auf das Thema, wodurch die musikalische Darbietung (und das ist eine Kunst!) den Zugang zum Thema nicht durch kapriziöse Selbstbezogenheit verstellt, sondern vielmehr befördert.

DIE ERZÄHLUNG:

Im Folgenden zeichne ich in enger Orientierung an den Lyrics die Erzählung nach, die uns „Letters Home“ präsentiert. Wohlgemerkt: Die Erzählung erschließt sich rückwärts. Der erste Track des Albums („Bastards“) erzählt uns folglich den Abschluss der Geschichte, der letzte Track („Bled Out“) deren Beginn – wobei verschiedene Bezüge in den Texten über den Beginn der erzählten Handlung hinaus in eine noch weitere Vergangenheit und Vorgeschichte verweisen:

Im ersten Brief (Track 10 „Bled Out“), datiert auf den 11. März 1943, wendet sich unser Protagonist erstmals an seine namenlose Adressatin, bei der es sich, wie wir im weiteren Verlauf der Briefe noch erfahren werden, um die Ehefrau und Mutter seiner beiden Söhne handelt und die zumindest sporadisch auch selbst Briefe an die Front schickt, die uns (als Hörern/Lesern) aber vorenthalten werden. Zu hören bzw. lesen bekommen wir lediglich die „Letters Home“ unseres Protagonisten, der sich – wie wir ebenfalls später noch erfahren werden, offenbar freiwillig – für den Kriegseinsatz im Pazifik gemeldet hat. Der Bruder des Protagonisten ist vor Kurzem bei den Kriegshandlungen ums Leben gekommen:

I feel the cold hand of death is creeping. He took my brother to the ocean floor.

… wofür der Protagonist sich selbst die Schuld gibt:

I’d give my life for his. What could I have done differently? Bled out?

Der Verlust des Bruders und die Ferne von der Heimat – in der, wie wir in Andeutungen erfahren, Protagonist und Ehefrau auch nicht gerade in unkomplizierten Verhältnissen gelebt haben (You’ve got your needle, I’ve got my demons) – stürzt den Schreiber in ein Gefühl von Entwurzelung und Ohnmacht:

I am no one, and I am nothing. I feel the distance. (…) And all I see is the bastard in me. And all I see is the bastard in me. And all I see is the bastard in me.

Im zweiten Brief (Track 9 „Rabbit Foot“), datiert auf den 10. April 1943, wird die Desillusionierung durch den Verlust des geliebten Bruders explizit adressiert; Trost sucht der Protagonist im Alkohol – ob erst neuerdings oder schon länger (s. der vage Verweis auf „my demons“ im ersten Brief), bleibt offen:

Dear hope, I lost you, found solace in a bottle now hat I’m my mother’s only son  (…) now you sleep n the iron blue pacific.

Im dritten Brief (Track 9 „No Savior“), datiert auf den 16. Juni 1943, erfahren wir, dass der Bruder großes Vorbild für den Protagonisten war; wegen ihm hat er sich für den Kriegsdienst gemeldet:

He was the reason I joined up, the man that I’ll never be.

Nach der Hoffnung hat der Protagonist auch jegliche Zuversicht verloren:

Gave away my faith when I gave my brother a coffin. (…)
Your god forgot about us, he’s just a thief & a cheat.
Let me be damned!

Zum Zeitpunkt des vierten Briefes (Track 8 „Dead Set“) vom 18. September 1943 geht es unserem namenloser Schreiber nur noch ums nackte Überleben – jeden Tag aufs Neue:

I’ve got this hope in my chest I’ll see one more sunrise. (…)
The only friends I count as mine are those who would die to save your life.

Und nach wie vor die Verzweiflung über den Verlust des Bruders:

I’ve got my brother’s good luck around my neck every night.

Der Gedanke an die Familie in der Heimat verhindert die völlige Selbstaufgabe:

I’ve got these words that I write so if I don’t make it home they’ll know they were always on my mind.

Der fünfte Brief (Track 7 „No Faith“), datiert auf den 23. Juni 1944, thematisiert die Grausamkeit des Krieges, mit der der Protagonist offensichtlich alltäglich konfrontiert ist, die er aber – ganz typisch für Feldpostbriefe – nur verklausuliert anspricht:

I’m a man of no faith but I am familiar with hell. (…)
It can be seen on every kid scared to death, they wear the pain on their face. (…)
We march on into snow, into rain, our trenches, our fox holes and our early graves.

Sofern die Datierungen der Briefe einen realen historischen Bezugspunkt haben, könnte es sich dabei um die Schlacht um die Marianeninseln (15. Juni bis 10. August 1944) handeln. Dazu würde auch passen, dass – siehe sechster Brief – unser Schreiber im sechsten Brief (Track 8 „No Relief“) vom 19. August 1944 den Kriegseinsatz offenbar hinter sich hat und sich kurz vor der Verschiffung zurück in die Heimat befindet:

How did I make it out alive? I lose the same sleep every night.

Der ständigen Ungewissheit zwischen Leben und Tod entronnen, deutet sich aber bereits an, dass nach allem, was er im Krieg durchgemacht hat, der Protagonist den Krieg nun in seinem eigenen Inneren trägt; eine „Rückkehr in ein „naives“, unbelastetes Leben wird kaum möglich sein. Die entsprechende Passage wird im Song nicht von Derek Archambault (der den Protagonisten verkörpert), sondern von Gast-Vokalist George Hirsch (Blacklisted) dargeboten:

 A wise man once told me there will be no relief, we will never be free  the horrible things & the pain that we’ve seen. And the same man has told me „no matter where we may roam you forgot what you know of that life you once lived, because your home ain’t never home.“

Im siebten Brief (Track 4 „Blood In My Veins“) vom 4. Oktober 1944 nähert sich unser Schreiber der heimatlichen Küste – doch er ahnt immer deutlicher, dass er zwischen Krieg und altem Leben zerrissen bleiben wird:

Can you hear those birds sing? Means we’re closer to shore. Means we’re closer to home, further from love & war, further from what made sense, what we were born to do.

Zudem hat unser Protagonist in der Zwischenzeit aus Briefen seiner Ehefrau erfahren, dass das, was ihn im Krieg am Leben gehalten hat – der Gedanke daran, in sein früheres Zuhause und Leben zurückzukehren – für ihn verloren ist:

Because every lover had lied when they said we’d be fine, when they said in good faith they would sleep alone every night. Hope to come home in one piece with our boys by our side. Now we’re ragged & torn like the flags that we fly, like the ones we lay down on a coffin. (…)
I want to sink to the depths with the letters you write.

Im achten Brief (Track 3 „Hopeless Again“) vom 9. März 1945 ist unser Protagonist zuhause angekommen – und fühlt sich desillusioniert, verlassen, als ein Fremder, dem nichts mehr bleibt als der Griff zur Flasche und Verzweiflung:

I’m giving into my vices, bottle in hand (…) I ain’t been sleeping much nights with my girl sleeping all over town. (…)
In the front lines I watched as good men died – I left a piece of me in foreign country side. In my own home, I’m a stranger now. (…)
I was a husband once, lies built on losing ground.

Der neunte und zehnte Brief sind an den beiden unmittelbar darauf folgenden Tagen verfasst. Der neunte Brief (Track 2 „No Shame“) vom 10. März 1945 beschreibt die Katastrophe, die sich in der Nacht seit dem letzten Brief ereignet hat und die sich offenbar schon länger abzeichnete: Der Protagonist hat seinen inneren Krieg nach außen getragen, um mit Gewalt die Verhältnisse wiederherzustellen, die ihm verloren gegangen sind:

Another day when the sun ain’t shining. Another night with the bottle I drown in. Still hoping. Still waiting. (…) Still holding on to my dreams (…) to pull you off of this hell you’ve been living in with the needle. (…)

I walk the same way home each night to find that back-alley pusher & take his life. (…)
I ain’t ashamed of wat I’ve done (…) The river bed holds the blood & the knife. (…) The man who laid with my wife lays at the bottom of that river where the sun never shines.

Im zehnten Brief (Track 1 „Bastards), datiert auf den 11. März 1944 und offenbar wieder adressiert an die namenlose Ehefrau („I hope this finds you well“), nimmt alles dann ein noch böseres Ende: Verklausuliert erfahren wir, dass unser Schreiber seiner Ehefrau begegnet und auch gegen sie gewalttätig geworden ist:

 A hard lesson learned: learned it well. How to lose every thing, how to push you away, how to lie when I say I will never raise a hand to the ones I love ever again. (…)
You begged + you prayed for your god & his grace to save you from me. (…)

 Angedeutet wird auch, dass sie schwanger war –

the weight you carried inside (…)

– und zwar nicht von ihm –

a weight that ain’t my bloodline (…)

– und dass sie – aufgrund oder in der Folge der tätlichen Auseinandersetzung – dieses Kind („the weight you carried inside“, man beachte das Tempus) verloren hat.

 Der erste Song – und damit die gesamte Erzählung – endet mit der Zeile „and all you see is the bastard in me, womit sich die Brücke schlägt zum „All I see is the bastard in me“ aus dem letzten Song (dem ersten Teil der Erzählung). Die Betonung auf „in me“ kontrastiert dabei implizit mit dem fremden Kind, das (aus Sicht des Protagonisten) ebenfalls ein „bastard“ ist. Die Schlusszeile könnte entsprechend erweitert werden zu:

And all you see is the bastard in me – while you had been carrying a bastard in yourself.

FAZIT:

„Letters Home“ ist ein starkes und packendes Album mit kontinuierlichen Gänsehautmomenten, dessen Erzählung, die bitter, brutal und ernüchternd ist und die keinerlei Hoffnung auf eine positive Wendung andeutet, stets droht, das Hörvergnügen schmerzhaft zu überlagern. Das Album gewinnt dadurch – und durch die musikalische Umsetzung, die die Erzählung kongenial verstärkt – eine ungeheure Intensität. Das Ganze ist wahrlich nichts fürs Nebenbeihören oder zum beschwingten Mitträllern. Lässt man sich aber auf die Synthese von Inhalt und Musik ein, erlebt man ein enorm starkes, eindringliches, unter die Haut gehendes und auch poetisches Stück Musik. Dass das Album einen insgesamt trotzdem nicht runterzieht, ist erstaunlich. Hier zeigt sich die große Kunst des Storytellings: Das Erzählte ist zwar bitter, schrecklich und grausam – trotzdem bleibt stets klar, dass es sich nur um eine Geschichte aus Zeiten handelt, die wir Wohlstandskinder glücklicherweise nicht selbst durchleben mussten. Dadurch, dass das Album über die volle Länge, in jeder Note und in jedem Stück Lyrics diese Distanz wahrt und deutlich macht, läuft es an keiner noch so kleinsten Stelle Gefahr, ins Stereotyp-Melancholische oder gar in den „Emo“-Bereich abzudriften.

„Letters Home“ ist ein hartes Album – ein Album, das in seinen besten Momenten beim Zuhören beinahe physisch schmerzt.

Trotz aller stilistischen Eigenständigkeit der Band (s. eingangs) bleibt und atmet das Album damit Hardcore – im wahrsten und ursprünglichsten Sinne des Wortes.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Defeater, Letters Home (Bridge Nine Records, 2013)

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